2017 Béatrice Bader, visual artist

  • Béatrice Bader
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FITNESS FÜR DIE SINNE

DIE PRAXIS DES ÄSTHETISCHEN DENKENS

Durch die Praxis des ästhetischen Denkens erleben wir einen Moment der Selbstvergessenheit. Diesem Ganz-Bei-Sich-Selber-Sein wohnt ein Glücksmoment (Flow) inne und eröffnet uns den Zugang zu unserem schöpferischen Potenzial. Daraus entspringen Ideen, Innovation und kreatives Denken.

Ein überraschtes Innehalten, wenn wir diesen Topf voller Gold in uns finden. Keinen anderen Regeln folgend als jenen, die eine spielerische Annäherung an unsere Imaginationskraft ermöglichen - ergebnisoffenes Handeln.

Das eigene schöpferische Potential sichtbar machen ist ein Prozess, der sowohl die Sinne berührt als auch das Denken weiterentwickelt. Die Bildfindung als ergebnisoffenen und zweckfreien Prozess erleben weckt schöpferische Kraft.

Mittels kleinen künstlerische Vorhaben - Denken mit den Händen -  entstehen kleine Inseln des Alltags, wir erhalten Zugang zu unserem Unbewussten.

 

Neue Denkräume öffnen sich. Ideen und Lösungen für, die längst in uns schlummerten, treiben an die Oberfläche wie aufsteigende Wasserperlen.

AMBULATORIUM DER SINNE

Stell dir vor, es gäbe ein Fitnessstudio, wo du deine Sinne genauso trainierst wie deinen Körper. Im Ambulatorium der Sinne wird genau das möglich: 

6 - 10 Trainings – sprich Arbeitsplätze – stehen bereit für schöpferisches Tun, frei oder nach Anleitung. 

Workouts 70 min / CHF 60

Workouts für Gruppen/Teams bis 10 Personen 90 min / CHF 600 inkl. Apéro

Das Ambulatorium der Sinne ist ein mobiler Kunstraum auf Rädern und kommt direkt vor Ort, Projektdauer mind. 3 Tage .

DIE WORKOUTS

 

Das Körper und Geist zusammengehören, hast du sicher auch schon gehört. Weil sich in unserer Zeit diese Bedeutung und Wichtigkeit einen Platz in unserem Bewusstsein zurückerobert hat, gibt es nun das Ambulatorium der Sinne – kurz: A.d.S aller Denken ist auf Erfolg ausgerichtet, und der wird meist mit Geld gleichgesetzt. Der Neoliberalismus sagt uns, alles ist zu jeder Zeit verfügbar; das macht uns frei. Der Kapitalismus sagt: mehr von allem. Die Folge: wenn wir nicht arbeiten, konsumieren wir. Doch bereits der Volksmund sagt, Geld allein mache nicht glücklich. Für die Begründung hat Sigmund Freud eine schöne Erklärung: Geld macht nicht glücklich, weil Geld kein Kinderwunsch ist. Das könnte heissen, wenn wir in schulischen und beruflichen Tätigkeiten der Kontakt zu den Kinderwünschen verloren haben, fehlt uns ein Stück zum glücklich sein. Kinderwünsche richten sich auf Inhalte, auf Verzauberung. Das ist das Gegenteil zu der Welt, in der Entzauberung herrscht und so im Prinzip kinderfeindlich ist. Das heisst aber auch feindlich gegenüber der Kindlichkeit in uns Erwachsenen (Ludwig Hasler). In „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende ist die Kindliche Kaiserin Herrscherin über das gefährdete Phantasien - das Land, in dem nichts undenkbar und alles möglich ist.

Genau dies ist es, was das Fitnessstudio für die Sinne so wertvoll macht: dieses unbegrenzte Denken, in dem alles möglich ist, eröffnet Zugänge zu ungeahnten Lösungen und Wegen. Die Identifikation mit dem eigenen Tun ist hierbei der entscheidende Faktor. Ergebnisoffene Prozesse und selbstgesteuertes Handeln sind die Erfolgsfaktoren. 

ANMELDUNG UND KONTAKT

 

Béatrice Bader 

Praxis des ästhetischen Denkens

Hofuren 284 

4574 Nennigkofen

++41 0 79 645 19 79     e-mail contact@beatricebader.ch