2017 Béatrice Bader, visual artist

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September 9, 2017

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Was uns als Menschen ganz macht - Zur Trennung von Verstand und Sinnen

September 3, 2017

 

Unser Denken ist auf Erfolg ausgerichtet, und der wird meist mit Geld gleichgesetzt. Der Neoliberalismus sagt, alles ist zu jeder Zeit verfügbar; das macht frei. Der Kapitalismus sagt: mehr von allem. Die Folge: Wer nicht arbeitet, konsumiert, getreu den Spielregeln des Konsums. Doch bereits der Volksmund sagt, Geld allein mache nicht glücklich. Für die Begründung hat Sigmund Freud eine schöne Erklärung: Geld macht nicht glücklich, weil Geld kein Wunsch von Kindern ist.

 

Das könnte bedeuten: verlieren wir in schulischen und beruflichen Tätigkeiten den Kontakt zu den - unseren - Wünschen als Kind, fehlt uns ein Stück zum Glücklich sein. Weil sich Kinderwünsche auf Inhalte richten, auf Verzauberung. Das ist das Gegenteil zu einer - unserer - Welt, in der Entzauberung herrscht und so im Prinzip kinderfeindlich ist.

Das heisst aber auch: feindlich gegenüber der Kindlichkeit in uns Erwachsenen (Ludwig Hasler). In der „Unendlichen Geschichte“ von Michael Ende ist die Kindliche Kaiserin Herrscherin über das gefährdete Phantasien - das Land, in dem nichts undenkbar und alles möglich ist. Genau dies ist es, was Kunst und künstlerisches Handeln für die Sinne so wertvoll macht: dieses unbegrenzte Denken, in dem alles möglich ist, eröffnet Zugänge zu ungeahnten Lösungen und Wegen. Die Identifikation mit dem eigenen Tun ist hierbei der entscheidende Faktor. Ergebnisoffene Prozesse und selbstgesteuertes Handeln sind der Schlüssel. 

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