2017 Béatrice Bader, visual artist

  • Béatrice Bader
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Béatrice Bader ist eine Schweizer Konzeptkünstlerin und Autorin des Ambulatoriums der Sinne. Dieser mobile Ort des ästhetischen Denkens versteht sich als Gegenentwurf zur neoliberalen westlichen Gesellschaft und will einen Diskurs darüber anstossen, dass der Mensch seit jeher nicht nur durch sein rationales Denken gesteuert wird, sondern auch – gleich dem Kind, dass er einst war –  durch seine sinnlich vermittelte ästhetische Erfahrung. Béatrice Bader führt in ihrer Praxis des ästhetischen Denkens Workshops durch, welche sie als Sinnes-Workouts bezeichnet. Damit will sie einen Gegenentwurf zur gängigen gesellschaftlichen Haltung zu Kapitalismus und Konsum. 

 

Béatrice Bader setzt sich mit künstlerischer Forschung auseinander. Sie hat das

FeldForschung – Kunst und Öffentlichkeit ins Leben gerufen. Als kollaboratives Projekt angelegt, lädt Bader Kunstschaffende ein, gemeinsam mit ihr über gesellschaftliche Phänomene nachzudenken und durch die am Ende des Prozesses stehenden künstlerischen Positionen ein Statement abzugeben.

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit / Forschung liegt auf der Erstellung von Werken, welche als artistic research im Sinne von „open works“ (Umberto Eco) vom Betrachter vervollständigt werden. Dabei werden persönliche Erfahrungen zur Spurensuche gleich der leeren Karte aus Lewis Carolls Agonie und Nonsens-Ballade „The Hunting of the Snark“. Zahlreiche Arbeiten sind zu dieser Thematik entstanden.

KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG
FELDFORSCHUNG 

“FeldForschung" ist ein sich stets veränderndes,kollaboratives Kunstprojekt, dessen Ergebnis mehr ist als die Summe der beteiligt-en Kunstschaffenden. 

Béatrice Bader, visual artist, kuration